“Spitze der Sekundarschule steht” :: Der Patriot

Anröchte / Erwitte – Carola Pichmann wird Konrektorin an der Sekundarschule Anröchte-Erwitte, die mit Beginn des neuen Schuljahres an den Start geht. Das bestätigte auf Patriot-Nachfrage gestern Sabine Kneer von der Bezirksregierung in Arnsberg. „Sie wurde zum 1. August mit den Aufgaben betraut“, so Kneer. Carola Pichmann hat bislang die Overbergschule in Werl geleitet.

Bereits am Dienstagabend tagte im Anröchter Rathaus überdies die Zweckverbandsversammlung der Sekundarschule. Nach einer entsprechenden Entscheidung aus Arnsberg vor wenigen Wochen gab auch das Entscheidungsgremium des Schulträgers in nicht-öffentlicher Sitzung grünes Licht für die Besetzung der Schulleiterstelle mit Michael Hennemann. Zuvor hatte die Versammlung im öffentlichen Teil einstimmig die Haushaltssatzung für die Sekundarschule verabschiedet.

Diese Satzung muss künftig von Jahr zu Jahr angepasst werden, wie die Versammlung auf Nachfrage von Michaela Löblein (CDU Anröchte) erfuhr. So muss u.a. die Verbandsumlage, die jeweils von der Gemeinde Anröchte und der Stadt Erwitte zu zahlen ist, aufgrund des zu erwartenden Anstiegs der Schülerzahlen von Jahr zu Jahr angepasst werden. Erwittes Bürgermeister Peter Wessel als Zweckverbandsversammlungsvorsitzender lobte die ausgezeichnete Arbeit, die Zweckverbandsvorsteher Ralf Hüls und sein Team hinsichtlich der Haushaltssatzung geleistet haben.

Auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurde eine Entscheidung über den Entwurf der Eröffnungsbilanz des Schulzweckverbands. Als Grund wurde genannt, dass bislang Unklarheit darüber bestehe, ob der Kreis Soest oder die Bezirksregierung Arnsberg als Kommunalaufsicht für die Sekundarschule zuständig sei.

Als Schulträger erteilte die Versammlung daraufhin einstimmig den regionalen Konsens hinsichtlich einer in der Nachbarstadt Geseke geplanten Sekundarschule. Albert von der Beeck (SPD Anröchte) wollte schließlich wissen, inwiefern es möglich sei, nun u.a. für die Schüler einen Fahrradweg zwischen Erwitte und Anröchte einzurichten. Laut Anröchtes Bürgermeister Heinrich Holtkötter sei Voraussetzung dafür, dass in Erwitte die B55n gebaut werde, da dann im Zuge des Rückbaus der alten B55 ein Radweg angelegt werden könne. Peter Wessel befand den Vorschlag generell für gut. Zwecks Prognose zur B55n zeigte er sich jedoch vorsichtig. Er wies auch auf aktuelle Gespräche mit dem NRW-Verkehrsministerium hin. Dabei gehe es vor allem darum, Klarheit hinsichtlich der B55n zu erhalten. – bw

Mit freundlicher Genehmigung: (c) Winkelmann, Der Patriot

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