“Viele Angebote beruhen auf Wünschen der Eltern” :: Der Patriot

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ANRÖCHTE / ERWITTE – Viel vorgenommen hat sich das Team der Sekundarschule Anröchte / Erwitte für die nächsten Monate. Das machte Schulleiter Michael Hennemann in einer Sitzung der Schulzweckverbandsversammlung deutlich.

Das Gremium beschloss zunächst den Haushalt 2014, um dann von Hennemann über die Planungen informiert zu werden. So werden die Schülerinnen und Schüler beispielsweise am Freitag erneut am Tag des Lesens teilnehmen. Insgesamt 13 Aktionen sind dazu geplant – vom Besuch in der Pfarrbücherei bis zu Aktivitäten zum Thema „E-Book“. „Unser Ziel dabei ist es, die Lesefähigkeit, die schon vergleichsweise gut ist, noch weiter zu verbessern“, so der Schulleiter.

Zudem haben die Fünftklässler an einem Sprachstandstest teilgenommen. „In allen Klassen lagen die Ergebnisse im mittleren bis oberen Drittel – da macht sich die gute Arbeit der Grundschulen bemerkbar“, äußerte sich Michael Hennemann erfreut.

Viele Angebote an der Sekundarschule werden ihm zufolge in Zusammenarbeit bzw. in Rücksprache mit den Eltern erarbeitet. Auf diese Weise sei ein zusätzliches Angebot zum Elternsprechtag eingerichtet worden, bei dem eine Woche später Gespräche der Eltern mit den Fachlehrern möglich sind. Elternwunsch sei es zudem gewesen, im Bereich des Förderbands mehr Angebote für kompetenzstärkere Schülerinnen und Schüler anzubieten. „Diesem Wunsch sind wir nachgekommen.“

Als große Aktion im nächsten Jahr beschrieb der Schulleiter ein Musical, bei dem alle Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen auf der Bühne stehen werden. Hennemann: „Dafür konnten wir die Band The Young Americans gewinnen, die ein solches Projekt schon in anderen Einrichtungen erfolgreich durchgeführt hat.“ Durch die Auflösung der Klassenverbände werde dabei zusätzlich das Wir-Gefühl gestärkt.

Gut angenommen werde das bilinguale Angebot an der Sekundarschule, das es seit diesem Schuljahr als freiwilliges Angebot gebe. Zudem sei die Einrichtung eine der wenigen Sekundarschulen mit einer ausgebildeten Spanisch-Lehrerin. „Andere Schulleiter reiben sich regelmäßig verwundert die Augen, wenn ich im Gespräch von diesem Angebot bei uns berichte“, machte Hennemann deutlich.

Derzeit stehe die Entscheidung an, wie ab der 7. Klasse unterrichtet wird: integriert, teilintegriert oder kooperativ. Dazu plant die Schule zunächst ein Gespräch mit der Bezirksregierung. Es soll ein Informationsabend für Eltern folgen. Anschließend gehe das Thema in die Schulpflegschaft und dann in die Schulkonferenz. „Unser Ziel ist, dass mit Beginn der Anmeldephase am 17. Februar der Weg endgültig feststeht“, erläuterte Michael Hennemann das geplante Vorgehen. Die Schulzweckverbandsversammlung, ihr Vorsitzender Bürgermeister Peter Wessel sowie Zweckverbandsvorsteher Ralf Hüls sprachen ihre Anerkennung für diese Entwicklung aus. Vor allem der ideologiefreie Umgang mit der künftigen Form des Unterrichts sei wichtig. – bw

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