“Vom Zimmerer bis hin zum Werbetechniker” :: Der Patriot

Vom Zimmerer bis hin zum Werbetechniker

26 heimische Betriebe stellen Schülern der Sekundarschule Berufe vor

Von Stephanie Assmann

ANRÖCHTE / ERWITTE • Welcher Beruf ist der richtige für mich? Mit dieser Frage müssen sich Schüler der Sekundarschule Anröchte / Erwitte schon früh auseinandersetzen. Im Rahmen der Berufsorientierung haben die Jugendlichen der neunten und zehnten Jahrgangsstufe gestern an der Veranstaltung „Betriebe stellen sich vor“ teilgenommen.

Insgesamt 26 Betriebe aus der Region haben sich bereit erklärt, an der Veranstaltung teilzunehmen. „Das ist schon eine echte Masse“, sagte Studien- und Berufswahlkoordinatorin Sonja Niggemeyer. „Und da sind wir auch sehr stolz drauf.“ Niggemeyer organisierte die Veranstaltung gemeinsam mit Studien- und Berufswahlkoordinator Sebastian Drewes. Zahlreiche Berufsfelder wurden abgedeckt.

So stellt zum Beispiel die Firma Wincon Industrietore den Beruf des Metallbauers vor. Von der Sparkasse Lippstadt und der Volksbank Anröchte berichten Mitarbeiter von ihren Erfahrungen als Bankkaufmann. Über soziale Berufe informierten das Josefsheim Erwitte und das Seniorenheim Haus Elisabeth sowie der Josefskindergarten. Darüber hinaus stellten Berufskollege Möglichkeiten der Weiterbildung vor.

Vorab mussten sich die Schüler für fünf Betriebe entscheiden. Diese haben sie dann im Laufe des Vormittags besucht. Am Nachmittag fand noch einmal eine Nachbesprechung statt. Auch die Agentur für Arbeit war vor Ort, wie Niggemeyer berichtete. „So können die Schüler direkt dort hingegen, wenn sie konkrete Vorstellungen von einem Beruf haben.“ Während jeder Vorstellungsrunde hatten auch die jungen Leute die Gelegenheit, Fragen zu stellen. So interessierte sie zum Beispiel das Gehalt, die Dauer der Ausbildung oder die Aufstiegsmöglichkeiten.

„Kinder haben selten schlechte Laune“

Auch bei den Schülern stieß die Veranstaltung auf großes Interesse. So fand Schüler Henning Ostermann zum Bespiel den Beruf des Zimmerers besonders interessant. „Man hat viel Abwechslung und arbeitet immer an der frischen Luft“, so der Schüler. „Das finde ich super.“ Dem konnte Maximilian Roreger von der Firma Theodor Roreger nur zustimmen. Darüber hinaus gestalte man etwas individuelles mit seinen eigenen Händen, das anderen Menschen dann später Freude bereitet.

Über den Beruf des Erziehers informierte Kindergartenleiterin Daniela Sievers vom Josefskindergarten Erwitte. „Das Besondere an dem Beruf ist, dass Kinder selten schlechte Laune haben“, erklärte Sievers. „Das macht den Beruf aus.“ Natürlich würden die Schüler während ihrer Ausbildung auch viel aus dem Bereich des Gesundheitswesens lernen. Auch ein Erste Hilfe Kurs gehöre dazu.

Nicht mit Kindern, dafür aber mit Senioren arbeiten Thomas Frieß vom Josefsheim Erwitte und Diana Simon vom Seniorenheim Haus Elisabeth. Sie stellten den Beruf des Altenpflegers vor. Auch dieser Beruf stieß auf großes Interesse bei den Schülern.

Mit freundlicher Genehmigung: Assmann, Der Patriot, 1.12.2017

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