“Zusammenarbeit mit dem Berufskolleg besiegelt” :: Der Patriot

Die Schulleiter Michael Hennemann und Michael Flore (2.v.r.) unterschrieben den Kooperationsvertrag zwischen der Sekundarschule und den Berufskollegs des Kreises nicht nur, sondern besiegelten die Zusammenarbeit noch per Handschlag. Dies flankiert von der stellvertretender Leiterin der Sekundarschule, Carola Pichmann (l.) und Studiendirektorin sowie Abteilungsleiterin Elisabeth Löher; Berufskolleg Lippstadt.  -  Foto: Görge

Die Schulleiter Michael Hennemann und Michael Flore (2.v.r.) unterschrieben den Kooperationsvertrag zwischen der Sekundarschule und den Berufskollegs des Kreises nicht nur, sondern besiegelten die Zusammenarbeit noch per Handschlag. Dies flankiert von der stellvertretender Leiterin der Sekundarschule, Carola Pichmann (l.) und Studiendirektorin sowie Abteilungsleiterin Elisabeth Löher; Berufskolleg Lippstadt.  -  Foto: Görge

ANRÖCHTE / ERWITTE – Noch ganz frisch sind die Unterschriften, die Rektor Michael Hennemann als Leiter der Sekundarschule Anröchte/Erwitte und stellvertretender Leiter des Lippe-Berufskollegs, Berufskolleg des Kreises Soest in Lippstadt, Studiendirektor Michael Flore mit wohl geführter Feder unter einen zukunftsweisenden Vertrag, der vier Seiten umfasst, setzten. Die beiden Schulchefs unterzeichneten im Konkreten die Kooperationsvereinbarung zwischen der Sekundarschule Anröchte / Erwitte und den Berufskollegs des Kreises Soest.

Mit dem besagten Schriftstück ist, nach den gemeinsamen notwendigen Vorgesprächen, u.a. um Inhalte zu bestimmen, die Zusamnmenarbeit zwischen den beiden Lehrinstituten formal gesichert. Damit ebenfalls verbunden: diese Zusammenarbeit auch „in pädagogischer Hinsicht verantwortlich zu entwickeln“.

Bedeutet u.a.: Eltern, die ihre Kinder an der Sekundarschule anmelden, erhalten in diesem Augenblick Hinweise und eine Beratung zur angestrebten Laufbahn ihres Nachwuchses. Diese kann sowohl zum Vollabitur (in neun Jahren und damit zur allgemeinen Hochschulreife) führen, als auch alle übrigen Bildungsgänge des Berufskollegs berücksichtigen.

Möglichkeit zum Vollabitur gegeben

Dazu heißt es in der Vereinbarung: „Wir haben ein gemeinsames Interesse daran, den Übergang von der Sekundarstufe I in die -stufe II so zu gestalten, dass die individuellen Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich fortgesetzt und ihre bereits erworbenen Kompetenzen zielorientiert weiter entwickelt werden können.“

Zukunftssicherheit für die Schüler

Ein Stück Zukunftssicherheit bietet folgender Passus, zweifellos eine der Kernaussagen in der Vereinbarung: „Allen Sekundarschülern/innen, die am Ende der Klasse 10 die Voraussetzung für den Besuch der gymnasialen Oberstufe erfüllen, wird die Aufnahme in das Berufliche Gymnasium eines Berufskollegs des Kreises Soest in Soest (Börde-Berufskolleg, Hubertus-Schwartz-Berufskolleg) oder in Lippstadt (Lippe-Berufskolleg) garantiert. Die erforderliche Anzahl von Plätzen wird vorgehalten, dabei wird das Ziel der ortsnahen Beschulung verfolgt.“

Keine Frage soll es in Zukunft sein, dass die Eltern und primär die Schüler/innen vor dem Übergang zum Beruflichen Gymnasium rechtzeitig und umfassend beraten werden. Stichworte u.a. dazu: Tage der offenen Tür an den Berufskollegs und spezielle Schnuppertage, die an den Kollegs vereinbart werden können. Die Beratung bezieht sich dann ebenfalls auf den „individuellen Entwicklungsstand“ der jungen Menschen.

Austausch der Lehrerschaft

Festgelegt in dem Kooperationsvertrag ist außerdem, dass sich die Leitungen der beteiligten Schulen regelmäßig beraten. Bei diesen Gesprächen geht’s dann primär um die Jahrgangsstufe 10, um den Übergang der Sekundarschüler zum Berufskolleg zu optimieren. Angestrebt ist, war den Worten von Michael Hennemann und Michael Flore zu entnehmen, dass man sich in geeigneten Abständen über schulische Weiterentwicklungen bespricht; beispielsweise auf Ebene der Fachkonferenzen.

Interessant ebenso, akzentuierte die stellvertretende Schulleiterin Carola Pichmann gegenüber dem Patrio, dass sogar gegenseitigen Hospitationen der Lehrer/innen, um die jeweils andere Schule näher kennenzulernen, festgeschrieben sind.

Auch werden die Sekundarschüler von den Berufskollegs beraten, wenn es um die Berufsorientierung geht. Sichergestellt ist ebenfalls, dass eine Fortführung der zweiten Fremdsprache im Beruflichen Gymnasium für die jungen Leute gewährleistet ist. – gö.

Mit freundlicher Genehmigung: © Görge, Der Patriot

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